Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt

Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen

Eine Gruppe von 13 männlichen und weiblichen Trainern und Trainerinnen bei Sonneschein auf dem Kunstrasenplatz der Rugby-Arena Stadtpark
Verband 28.04.2026

HHRV stellt künftig einen WR Coach Educator

Tomás Capurro auf dem Weg zum Trainer*innenausbilder

Mit der "Super Week" Anfang März begann es, dann folgten Online-Seminare und nun die praktische Schlussausbildung in der Rugby-Arena Stadtpark - HHRV-Landestrainer Tomás Capurro (Foto,l.) ist auf dem Weg zum World Rugby Coach Educator. Capurro, der auch Headcoach des Hamburger Rugby-Clubs ist, erhält somit die Befähigung, selbst Trainer auszubilden. Ein weiterer Schritt in der Ausbildungsoffensive des Hamburger Rugby-Verbandes.
 

Unter der Leitung der World Rugby Coach Educators Christian Doering (Hannover) und Sascha Werlich (Niederlande) legte Tommy Capurro seine zweite Parxiseinheit mit zehn Trainer*innen des HRC an der Saarlandstraße im Rahmen eines World Rugby Level 1-Kurses ab. "Der Hamburger Rugbysport ist nun in der Lage, seine Trainer*innen beginnend ab der C-Lizenz auszubilden. Zudem kann der HHRV entsprechende Angebote bundesweit ausschreiben und in Hamburg anbieten", erklärt Dietmar Scharmann, HHRV-Referent Ausbildung. Dadurch erhalte die entsprechende Ausbildung in der Hansestadt nochmals eine ganz andere Dynamik und kann den notwendigen Bedarfen bei wachsender Beliebteheit sowie den steigenden sportlichen Ansprüchen des ovalen Spiels zwischen Alster und Elbe mit individuellen Angeboten angepasst werden. 

HHRV-News

Jungs und Mädchen des FC St. Pauli sitzen während eines Lehrganges für Jungschiedsrichter und Jungschiedsrichterinnen auf Bänken unter einem Carport vor einer Flipchart
Verband 27.04.2026

Jungs und Mädchen fit an der Pfeife gemacht

HHRV setzt Ausbildungsoffensive von Nachwuchsreferees fort

Der Hamburger Rugby-Verband investiert weiter in die Ausbildung. Dieses mal in die Jungschieds*richterinnen. Den Auftakt machte der Workshop unter Leitung des HHRV-Referenten Sport- und Schiedsrichterwesen Thomas Engler in der Rugby-Arena Stadtpark mit den Nachwuchskräften des Hamburger Rugby-Clubs, nun gab es die Fortsetzung mit den Jugendlichen des FC St. Pauli. Damit ist nun der Ankick für diese Ausbildungsreihe dieses Jahr erfolgt.

Vom HRC nahmen insgesamt zehn Mädchen und Jungs an der Veranstaltung teil. Diese gewannen dabei einen ersten Eindruck, was es heißt, als Schiedsrichter*in auf dem Rugbyplatz zu stehen und ein Spiel zu leiten. Unterstützung erhielten die Teilnehmenden dabei von ihren Teammanager*innen, welche den Workshop in Zusammenarbeit mit dem HHRV und Engler organisiert hatten. Somit haben die angehenden UInparteiischen den ersten Schritt mit der Pfeife gemacht und sind bestens vorbereitet für den "Lions Cup" des HRC am ersten Maiwochenende. Dort werden die Jungs und Mädchen dann das Erlernte praktisch anwenden udn die ersten Spiele im Kinderbereich leiten.

Nach Abschluss des Workshops kam von Seiten des Vereins sowie des Fachverbandes der Wunsch auf, diese Zusammenarbeit fortzusetzen und mehr jungen Spieler*innen einen Einblick in Schiedsrichter*innenwesen zu ermöglichen und diese dann weiter auf ihrem Weg in der Ausbildung zu Schiedsrichter*innen zu begleiten. Ähnlich erfolgreich verlief der Lehrgang in Zusammenarbeit mit dem FC St. Pauli statt, der ganz im Zeichen des "Störtebeker Cups" des Vereins am ersten Juniwochenende stand.

Thomas Engler konnte 25 Teilenehmende in der Rugby-Arena Stadtpark begrüßen - von der U10 bis zu 18, aktive Spieler und Spielerinnen sowie Betreuer*innen. Dem Wunsch nach weiteren Lehrgängen dieser Art kommt der HHRV-Referent für Sport- und Schiedrsrichter*innenwesen auch hier nach. Denn weitere Workshops sind im Sommer geplant. Weitere Informationen dazu folgen. Bis dahin gilt der Dank beiden Vereinen, die mit ihrer regen Teilnahme und Organisation im Hintergrund zum Erfolg dieser Maßanahme beitragen.

HHRV-News

Verband 20.04.2026

DRT: Neuer Präsident für den Spitzenverband

Aachener Wallrafen zum RD-Boss gewählt

Während des jüngsten Deutschen Rugby-Tages 2026 (DRT) standen in Duísburg besonders die Personalien auf der Tagesordnung im Blickpunkt. Hatte der noch amtierende Präsident Michael Seidler (Berlin/Solingen) im Januar während des DRT 2025 doch angekündigt, lediglich noch als Übergangskandidat tätig zu sein. Nun stand also die Wahl einer neuen Führung von Rugby Deutschland auf dem Programm. Und das Votum fiel auf den Aachener Helmut Wallrafen. Ein Kandidat, der noch im November vergangenen  Jahres auf eine Kandidatur Anfang 2026 verzichtet hatte und so die Interimslösung mit der Wahl von Seidler notwendig machte.

In einem Interview vom November 2025 mit der Zeitung Junge Welt (Bezahlschranke) untermauerte Wallrafen auf die Frage, ob er ein Amt im Spitzenverband übernehmen wolle, seinen Verzicht auf eine Kandidatur als Präsiden mit den Worten: "Ich hatte meine Bereitschaft für den Fall erklärt, dass der Streit zwischen Hannover und Heidelberg weiter eskaliert und nur aus Rache ein Hannoveraner Präsident werden will. Dann hätte ich dagegen kandidiert ... Ich brauche wirklich kein Präsidentenamt, weder in Aachen noch in Deutschland." Hochburgen allein würden es nicht tun. Nun also die Kehrtwende. 

Weitere Aussagen im Interview lassen darauf schließen, dass Wallrafen den Rugbysport abseits der Hochburgen Hannover und Heidelberg verstärkt fördern möchte. Deutschland habe aus seiner Sicht das klassische 15er-Spiel als Breitensport zu Lasten des olympischen 7er-Rugbys fallen gelassen. Mit Blick auf die Bundesförderung der olympischen Variante sei vieles an anderer Stelle auf der Strecke geblieben. Pikant: Obwohl noch Mitglied im deutschen Spitzenverband, nimmt der Wallrafens Heimatverein seit Jahren lediglich am Spielbetrieb in den Niederlanden teil. 

Nun bleibt abzuwarten, wie und wann die Reform der Strukturen in Rugby Deutschland umgesetzt wird, deren Entwurf während des DRT vorgestellt und vom Plenum mehrheitlich untersützt wurde. In diesem Zusammenhang ist auch die Neustrukturierung der Deutschen Marketing GmbH zu sehen, die einen signifikanten personellen Aderlass mit dem Abgang von Florian Hartmann erleiden wird. Eine Maßnahme, die auch ihre Bestätigung während des DRT erhielt. 

Neben der Walh des neuen RD-Präsidenten, entschied sich das Gremium zudem für Andreas Krimpmann (Berlin) als Vizepräsident Finanzen. Eine Position, die längere Zeit vakant war. Im Vorfeld des aktuellen DRT wurde zudem Ralf Theune (Erfurt) zum RD-Vorstand Finanzen ernannt. Die Geschäftsstelle des Spitzenverbandes leitet darüber hinaus künftig Frederick von Au (Bruchsal). 

Weitere Details zum Ablauf und zu den Ergebnissen des DRT 2026 sollen in Kürze im offiziellen Protokoll nachzulesen sein.

RD-News

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