Der Hamburger Rugby-Verband ist Landesverband im Spitzenverband Rugby Deutschland und Fachverband im Hamburger Sportbund (HSB). Er ist Dachverband der Rugbyvereine in Hamburg und vertritt die Interessen von rund 1.200 Mitgliedern in sieben Vereinen in den Sportarten Rugby Union, Tag Rugby, Touch Rugby und Australian Football.
Der Hamburger Rugby-Verband berät und unterstützt Neugründungen von Vereinen des ovalen Sports in und um Hamburg. Zudem bietet der HHRV fortlaufende Schulprojekte, ein jährliches Rugby-Feriencamp sowie ein inklusives Projekt für Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum an.
Die Heimat des HHRV ist dabei die Rugby-Arena Stadtpark. Zudem stehen vier weitere Sportanlagen in den Bezirken Hamburg-Nord, Wandsbek, Eimsbüttel und Hamburg-Mitte den angeschlossenen Vereinen für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.
Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt
Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen

Hamburg etabliert sich als ovaler Ausbildungsstandort
"Gemeinsam lernen. Gemeinsam entwickeln."
Nach dem erfolgreichen World Level 1-Trainer*innenkurs in Kooperation mit World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland steht nun ein weiterer Lehrgang für Trainer*innen in der Rugby-Arena Stadtpark auf dem Programm: das Coaching Development Forum 2026 (28. bis 30. August).
Unter dem Motto "Gemeinsam lernen. Gemeinsam entwickeln." führt der Hamburger Rugby-Verband diesen Lehrgang in erneuter Kooperation mit dem deutschen Spitzenverband sowie mit The Rugby Site (TRS) an der Saarlandfstraße durch. Das "Coaching Development Forum 2026" ist dabei als eine nationale Weiterbildungsveranstaltung für Rugby-Trainer*innen aller Lizenzstufen (A, B & C) konzipiert. In Zusammenarbeit mit The Rugby Site (TRS) entsteht dafür ein modernes Lernumfeld, das Theorie und viel Praxis auf dem Platz verbindet und als Blended-Learning-Format aufgebaut ist (verschiedene Lizenzstufen innerhalb eines gemeinsamen Kurses).
Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail beim T&E Manager von Rugby Deutschland, Joshua Ferreira, möglich. Ferrira erteilt auch weitere Informationen zu dem "Coaching Development Forum". Die Teilnahmekosten betragen für die A-Lizenz rund 400 Euro, für die B- & C-Lizenz rund 300 Euro. Und die Anzahl der Plätze ist begrenzt: A-Lizenz 20 Plätze, B- & C-Lizenz 40 Plätze. Eine frühe Anmeldung sichert daher einen Platz in Hamburg, den aktuell angesagtesten ovalen Ausbildungsstandort in Rugby Deutschland.
Restplätze für Ferienspaß mit ovalem Leder
Anmeldungen für Rugby-Camp noch möglich
Auch dieses Jahr mach der Sommer ohne Rugby-Feriencamp nur halb so viel Spaß. Deshalb geht dieser Ferienspaß auch 2026 in die nächste Runde. Der Termin für die ovale Woche lautet daher: 10. bis 14. August. Dann steigen täglich von neun Uhr bis 15 Uhr in der Rugby-Arena Stadtpark (Saarlandstraße 71) ovale Action mit ganz viel Rugby sowie weiteren tollen und spannenden Angeboten an Sport und Bewegung. Dieses Jahr steht die Teilnahme den Jungs und Mädchen im Alter von sechs bis 13 Jahren frei.
„Aus Gesprächen mit den Kindern und Eltern haben wir den vielfachen Wunsch vernommen, dass Kinder im Rahmen Ihrer Rugbyaltersklasse das Feriencamp verbringen möchten. Wir versuchen daher, dieses Jahr diesen Wunsch umzusetzen“, führt der HHRV-Feriencamporganisator Ivo Beckmann aus. Somit sind alle Spielerinnen und Spieler der Jahrgänge U8 bis U14 beim Feriencamp willkommen. Auf eine Einschränkung weist Beckmann in diesem Zusammenhang hin: „Ob die Anmeldungen eine Aufteilung exakt nach Altersklassen ermöglichen, werden wir erst kurz vor Ankick des Rugby-Feriencamps sehen. Erst dann ist es uns möglich, eine Aufteilung nach den Jahrgängen vorzunehmen.“ Daher ist die Anmeldung für das Rugby-Feriencamp ab sofort freigeschaltet.
Die Kosten für eine Woche Ferienspaß betragen 110 Euro (für Geschwisterkinder und Ferienpassinhaber*innen ermäßigt 105 Euro). Früh- (ab acht Uhr) und Spätbetreuung (bis 16 Uhr) beträgt einen Aufpreis in Höhe von 10 Euro/Tag. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Verpflegung und Getränke an allen Tagen sowie eine Überraschung zum Abschluss der ovalen Ferienwoche.
Hamburg kann olympisches 7er-Rugby
Sommerspiele in der Hansestadt eine Chance für alle
Hamburg kann 7er-Rugby. Diesen Beweis treten Ben Ellermann (FC St. Pauli) und die deutsche Nationalmannschaft sowie das RD-Frauenteam zum vierten Mal in Folge an. Denn auch dieses Jahr steigen die Hamburg 7s (3. bis 5. Juli) im Sportpark Steinwiesenweg. Und dann wirbelt auch der Olympiabotschafter der Hamburg Active City wieder über den Platz und zeigt, das olympische und paralympische Sommerspiele zwischen Alster und Elbe ein(en) Versuch wert sind.
Ellermann möchte die Chance von Spielen in der Hansestadt nutzen, um den Familien der Sportler, den Fans und Freunden tolle und spannende Spiele auf der Heimbühne an der Waterkant zu bieten. "Ich sehe Wettkämpfe vor ikonischer Kulisse: Beachvolleyball am Hafen, Laufen entlang der Alster, Rugby-Spiele mit Blick aufs Wasser. Vielleicht sogar mit Kiel als norddeutschem Partner für einzelne Disziplinen wie Rugby. Seiner Meinung nach, ist Hamburg geradezu prädestiniert für olympische und paralympische Sommerspiele in der Stadt. "Ich bin im Zentrum von Hamburg groß geworden. Und was diese Stadt besonders macht, ist nicht nur ihre Infrastruktur, sondern ihr Charakter. Hamburg lebt von Vielfalt. Unterschiedliche Kulturen, Lebenswege, Perspektiven. Alles kommt hier zusammen - aber nicht nebeneinander, sondern miteinander. Genau wie beim Rugby. Und dieses Miteinander können wir mit den Spielen fördern." Und dabei seien Sportarten und Vereinsfarben egal, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
"Die einen sagen, Hamburg ist blau-weiß-schwarz, die anderen sagen Hamburg ist braun-weiß. Aber am Ende ist Hamburg unsere Perle. Und wir feiern alle zusammen den gleichen Moment, wenn Olympia in unsere Stadt kommt", schaut Ellermann auf den Fußball, um zu motivieren, die Faszination von Sommerspielen zwischen Alster und Elbe zu genießen. Die beiden Nationalspielerinnen Leonie Fouquet und Catharina Rickel vom FC St. Pauli betonen in einem Interview mit dem Hamburger Sportbund eine weitere Chance für alle von olympischen und paralympischen Spielen in der Hanestadt.
Den beide sehen in den Rugbywettbewrben im Zeichen der Ringe eine großartige Möglichkeit, Rugby auch als ein Spiel für Mädchen und Frauen noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Durch den ovalen Sport entwickeln Mädchen und Frauen neben den athletischen Fähigkeiten auch positive Charaktereigenschaften noch stärker aus, bilden sie ein noch gefstigteres Selbstbewusstsen aus. Hilfreich seine dabei auch viele internationale Kontakte, die man durch und mit dem Rugbysport knüpft. Dies gilt besonders für olympische Sommerspiele, bei den Athletinnen aus der ganzen Welt und aus zahlreichen verschiedenen Sportrten in Hamburg zusammenkommen würden.
Für Rickel war der Rugbywettbewerb in Paris im Stade de France einfach "phänomenaler" Frauensport und ist bis heute ein unvergessliches Ereignis. Daher wünscht sie sich für die Hansestadt, dass Rugby als Randsportart im Speziellen und besonders der Frauensport im Allgemeinen mehr Aufmerksamkeit erhält. Hamburg könne zeigen, was es für coole Sportarten gebe und durch olympische Spiele stärker auf Rugby aufmerksam machen, pflichtet ihr Leonie Fouquet bei.







