Der Hamburger Rugby-Verband ist Landesverband im Spitzenverband Rugby Deutschland und Fachverband im Hamburger Sportbund (HSB). Er ist Dachverband der Rugbyvereine in Hamburg und vertritt die Interessen von rund 1.200 Mitgliedern in sieben Vereinen in den Sportarten Rugby Union, Tag Rugby, Touch Rugby und Australian Football.
Der Hamburger Rugby-Verband berät und unterstützt Neugründungen von Vereinen des ovalen Sports in und um Hamburg. Zudem bietet der HHRV fortlaufende Schulprojekte, ein jährliches Rugby-Feriencamp sowie ein inklusives Projekt für Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum an.
Die Heimat des HHRV ist dabei die Rugby-Arena Stadtpark. Zudem stehen vier weitere Sportanlagen in den Bezirken Hamburg-Nord, Wandsbek, Eimsbüttel und Hamburg-Mitte den angeschlossenen Vereinen für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.
Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt
Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen
Konstruktiver Austausch mit Olympia-Vorprojekt
Chancen und Perspektiven für den ovalen Sport in Hamburg
Das Vorprojekt zur Bewerbung für olympische und paralympische Spiele in Hamburg hat jüngst im Haus des Sports beim Hamburger Sportbund das Trainingsstättenkonzept für die Hansestadt vorgestellt. Nun folgte das Vorprojekt der Einladung des HHRV in das Verbandshaus in der Rugby-Arena Stadtpark zu einem Austausch über Chancen und Perspektiven des ovalen Sports zwischen Alster und Elbe im Zuge der angestrebten Bewerbung.
Bekanntlich ist Kiel als Austragungsort für die olympischen Rugbywettbewerbe der Männer und Frauen angedacht. Diese Standortentscheidung hat Hamburg in Absprache mit Rugby Deutschland getroffen. In der Hoffnung, das Holstein-Stadion bei beiden ovalen Turnieren gut gefüllt zu bekommen. Dennoch bieten die Spiele im Zeichen der Ringe für den Rugbysport in der Hansestadt die Chance, der steigenden Nachfrage und den damit verbundenen wachsenden sportlichen Ambitionen gerecht zu werden. So hat das Vorprojekt den Hamburger Rugby-Verband mit seinen Trainingsstätten berücksichtigt, um ein entsprechendes Angebot in der Nähe des olympischen Dorfes, das in Bahrenfeld geplant ist, für die teilnehmenden Nationen vorzuhalten. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass in die bestehenden Anlagen finazielle Mittel zur Modernisierung fließen. Für den HHRV dabei interessant: Der Rugbyplatz Barmwisch sowie der neue Trainingsplatz am Südring, der durch den dort sukzessive durchgeführten Ringtausch der Sportflächen mittelfristig dem Rugbysport zur Verfügung stehen wird.
Ebenfalls interessant: Das Landessportamt führt aktuell eine Machbarkeitsstudie zu einem Ballsportstadion für Rugby und American Football durch. Im Blick ist dabei eine bestehende Anlage in Langenhorn, die entsprechend ausgebaut werden könnte. Auch in diesem Fall könnte eine erfolgreiche Bewerbung Hamburgs um olympische und paralympische Spiele einen entscheidenden Schub bieten. Daher plant der HHRV mit den beteiligten Vereinen am Derbyspieltag in der 2. Bundesliga (25. April) eine Aktion zum Referendum in der Hansestadt am 31. Mai in Kooperation mit dem Hamburger Sportbund und womöglich dem DOSB.

HHRV wünscht sonnige Osterfeiertage
Schokoladeneier ersetzen das ovale Leder
Der Hamburger Rugby-Verband (HHRV) wünscht allen Mitgliedern, Unterstützenden und Fans des ovalen Sports in der Hansestadt frohe und sonnige Ostertage. Genießt die Zeit, habt Spaß auf den traditionellen Oster-Touren im In- und Ausland, beim Einsatz auf internationalem Parkett oder greift einfach zu Schokoladeneiern und weiteren Leckereien und legt das ovale Leder an den Ostertagen zur Seite.
Foto: KI-generiert
Paris als ovales Vorbild
Olympisches Rugby im Volkspark
+++Diese Meldung war mit Blick auf das Veröffentlichungsdatum ein Aprilscherz. Auch wenn die Rugbywettbewerbe im Kieler Holstein-Stadion ausgetragen werden sollen, so sind olympische und paralympische Spiele in Hamburg (und Schleswig-Holstein) ein(en) Versuch wert. Wie der ovale Sport in der Hansestadt an der Bewerbung und dessen Trainingsstättenkonzept partizipieren kann, wird im Laufe des Monats mit Vertretern des Vorprojektes der Actice City im Verbandshaus der Rugby-Arena Stadtpark erörtert.+++
Die Bewerbung Hamburgs für olympische und paralympische Sommerspiele nimmt sich gerne Paris als Vorbild. Dies sowohl organisatorisch, konzeptionell und finanziell. Und nun auch sportlich. Denn waren die olympischen Wettbewerbe der Männer und Frauen im 7er-Rugby bisher in Kiel geplant, kommt nun die Kehrtwende: Die Olympiamacher an Elbe und Alster wagen mit den ovalen Medaillenkämpfen den Schritt in das neue Stadion im Volkspark.
Gab es bisher Bedenken, die Plätze in dem geplanten Rund zu den Rugbyturnieren vollzubekommen, sind die Verantwortlichen nun davon überzeugt nach Pariser Vorbild eine sechs Tage lang andauernde und gut besuchte ovale Party mitten im Volkspark feiern zu können. Mit dabei: Gäste aus Fidschi, Neuseeland, Südafrika, Argentinien, Frankreich und auch Deutschland. Bunte Bilder gut gelaunter, singender und tanzender Rugbyfans garantiert. Eine Terminkollision mit den Wettbewerben in der Leichtathletik sind dabei ausgeschlossen. Auch hier ist die französische Hauptstadt wieder Vorbild.
Der Ankick zu den Rugbywettbewerben erfolgt ähnlich wie beim Fußball zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der olympischen Sommerspiele. Eine kurze Pause während des Eröffnungstages – und die Medaillen sind im Rugby ausgespielt, ehe das Stadion für die Leichtathletikwettbewerbe umgebaut wird. Einen weiteren Vorgeschmack auf die olympischen Rugbyturniere bieten die Hamburg 7s vom 3. bis 5. Juli, die im Sportpark Steinwiesenweg als Europameisterschaft der Männer und Frauen ebenfalls im olympischen dreitägigen Format ausgetragen werden. Karten für die ovale Sommerparty sind online ab zehn Euro erhältlich. Somit ist die Hamburger Bewerbung auch eine Chance für den Rugbysport an Elbe und Alster.







