Der Hamburger Rugby-Verband ist Landesverband im Spitzenverband Rugby Deutschland und Fachverband im Hamburger Sportbund (HSB). Er ist Dachverband der Rugbyvereine in Hamburg und vertritt die Interessen von rund 1.200 Mitgliedern in sieben Vereinen in den Sportarten Rugby Union, Tag Rugby, Touch Rugby und Australian Football.
Der Hamburger Rugby-Verband berät und unterstützt Neugründungen von Vereinen des ovalen Sports in und um Hamburg. Zudem bietet der HHRV fortlaufende Schulprojekte, ein jährliches Rugby-Feriencamp sowie ein inklusives Projekt für Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum an.
Die Heimat des HHRV ist dabei die Rugby-Arena Stadtpark. Zudem stehen vier weitere Sportanlagen in den Bezirken Hamburg-Nord, Wandsbek, Eimsbüttel und Hamburg-Mitte den angeschlossenen Vereinen für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.
Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt
Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen
Hamburg kann olympisches 7er-Rugby
Sommerspiele in der Hansestadt eine Chance für alle
Hamburg kann 7er-Rugby. Diesen Beweis treten Ben Ellermann (FC St. Pauli) und die deutsche Nationalmannschaft sowie das RD-Frauenteam zum vierten Mal in Folge an. Denn auch dieses Jahr steigen die Hamburg 7s (3. bis 5. Juli) im Sportpark Steinwiesenweg. Und dann wirbelt auch der Olympiabotschafter der Hamburg Active City wieder über den Platz und zeigt, das olympische und paralympische Sommerspiele zwischen Alster und Elbe ein(en) Versuch wert sind.
Ellermann möchte die Chance von Spielen in der Hansestadt nutzen, um den Familien der Sportler, den Fans und Freunden tolle und spannende Spiele auf der Heimbühne an der Waterkant zu bieten. "Ich sehe Wettkämpfe vor ikonischer Kulisse: Beachvolleyball am Hafen, Laufen entlang der Alster, Rugby-Spiele mit Blick aufs Wasser. Vielleicht sogar mit Kiel als norddeutschem Partner für einzelne Disziplinen wie Rugby. Seiner Meinung nach, ist Hamburg geradezu prädestiniert für olympische und paralympische Sommerspiele in der Stadt. "Ich bin im Zentrum von Hamburg groß geworden. Und was diese Stadt besonders macht, ist nicht nur ihre Infrastruktur, sondern ihr Charakter. Hamburg lebt von Vielfalt. Unterschiedliche Kulturen, Lebenswege, Perspektiven. Alles kommt hier zusammen - aber nicht nebeneinander, sondern miteinander. Genau wie beim Rugby. Und dieses Miteinander können wir mit den Spielen fördern." Und dabei seien Sportarten und Vereinsfarben egal, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
"Die einen sagen, Hamburg ist blau-weiß-schwarz, die anderen sagen Hamburg ist braun-weiß. Aber am Ende ist Hamburg unsere Perle. Und wir feiern alle zusammen den gleichen Moment, wenn Olympia in unsere Stadt kommt", schaut Ellermann auf den Fußball, um zu motivieren, die Faszination von Sommerspielen zwischen Alster und Elbe zu genießen. Die beiden Nationalspielerinnen Leonie Fouquet und Catharina Rickel vom FC St. Pauli betonen in einem Interview mit dem Hamburger Sportbund eine weitere Chance für alle von olympischen und paralympischen Spielen in der Hanestadt.
Den beide sehen in den Rugbywettbewrben im Zeichen der Ringe eine großartige Möglichkeit, Rugby auch als ein Spiel für Mädchen und Frauen noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Durch den ovalen Sport entwickeln Mädchen und Frauen neben den athletischen Fähigkeiten auch positive Charaktereigenschaften noch stärker aus, bilden sie ein noch gefstigteres Selbstbewusstsen aus. Hilfreich seine dabei auch viele internationale Kontakte, die man durch und mit dem Rugbysport knüpft. Dies gilt besonders für olympische Sommerspiele, bei den Athletinnen aus der ganzen Welt und aus zahlreichen verschiedenen Sportrten in Hamburg zusammenkommen würden.
Für Rickel war der Rugbywettbewerb in Paris im Stade de France einfach "phänomenaler" Frauensport und ist bis heute ein unvergessliches Ereignis. Daher wünscht sie sich für die Hansestadt, dass Rugby als Randsportart im Speziellen und besonders der Frauensport im Allgemeinen mehr Aufmerksamkeit erhält. Hamburg könne zeigen, was es für coole Sportarten gebe und durch olympische Spiele stärker auf Rugby aufmerksam machen, pflichtet ihr Leonie Fouquet bei.
HHRV stellt künftig einen WR Coach Educator
Tomás Capurro auf dem Weg zum Trainer*innenausbilder
Mit der "Super Week" Anfang März begann es, dann folgten Online-Seminare und nun die praktische Schlussausbildung in der Rugby-Arena Stadtpark - HHRV-Landestrainer Tomás Capurro (Foto,l.) ist auf dem Weg zum World Rugby Coach Educator. Capurro, der auch Headcoach des Hamburger Rugby-Clubs ist, erhält somit die Befähigung, selbst Trainer auszubilden. Ein weiterer Schritt in der Ausbildungsoffensive des Hamburger Rugby-Verbandes.
Unter der Leitung der World Rugby Coach Educators Christian Doering (Hannover) und Sascha Werlich (Niederlande) legte Tommy Capurro seine zweite Parxiseinheit mit zehn Trainer*innen des HRC an der Saarlandstraße im Rahmen eines World Rugby Level 1-Kurses ab. "Der Hamburger Rugbysport ist nun in der Lage, seine Trainer*innen beginnend ab der C-Lizenz auszubilden. Zudem kann der HHRV entsprechende Angebote bundesweit ausschreiben und in Hamburg anbieten", erklärt Dietmar Scharmann, HHRV-Referent Ausbildung. Dadurch erhalte die entsprechende Ausbildung in der Hansestadt nochmals eine ganz andere Dynamik und kann den notwendigen Bedarfen bei wachsender Beliebteheit sowie den steigenden sportlichen Ansprüchen des ovalen Spiels zwischen Alster und Elbe mit individuellen Angeboten angepasst werden.
Jungs und Mädchen fit an der Pfeife gemacht
HHRV setzt Ausbildungsoffensive von Nachwuchsreferees fort
Der Hamburger Rugby-Verband investiert weiter in die Ausbildung. Dieses mal in die Jungschieds*richterinnen. Den Auftakt machte der Workshop unter Leitung des HHRV-Referenten Sport- und Schiedsrichterwesen Thomas Engler in der Rugby-Arena Stadtpark mit den Nachwuchskräften des Hamburger Rugby-Clubs, nun gab es die Fortsetzung mit den Jugendlichen des FC St. Pauli. Damit ist nun der Ankick für diese Ausbildungsreihe dieses Jahr erfolgt.
Vom HRC nahmen insgesamt zehn Mädchen und Jungs an der Veranstaltung teil. Diese gewannen dabei einen ersten Eindruck, was es heißt, als Schiedsrichter*in auf dem Rugbyplatz zu stehen und ein Spiel zu leiten. Unterstützung erhielten die Teilnehmenden dabei von ihren Teammanager*innen, welche den Workshop in Zusammenarbeit mit dem HHRV und Engler organisiert hatten. Somit haben die angehenden UInparteiischen den ersten Schritt mit der Pfeife gemacht und sind bestens vorbereitet für den "Lions Cup" des HRC am ersten Maiwochenende. Dort werden die Jungs und Mädchen dann das Erlernte praktisch anwenden udn die ersten Spiele im Kinderbereich leiten.
Nach Abschluss des Workshops kam von Seiten des Vereins sowie des Fachverbandes der Wunsch auf, diese Zusammenarbeit fortzusetzen und mehr jungen Spieler*innen einen Einblick in Schiedsrichter*innenwesen zu ermöglichen und diese dann weiter auf ihrem Weg in der Ausbildung zu Schiedsrichter*innen zu begleiten. Ähnlich erfolgreich verlief der Lehrgang in Zusammenarbeit mit dem FC St. Pauli statt, der ganz im Zeichen des "Störtebeker Cups" des Vereins am ersten Juniwochenende stand.
Thomas Engler konnte 25 Teilenehmende in der Rugby-Arena Stadtpark begrüßen - von der U10 bis zu 18, aktive Spieler und Spielerinnen sowie Betreuer*innen. Dem Wunsch nach weiteren Lehrgängen dieser Art kommt der HHRV-Referent für Sport- und Schiedrsrichter*innenwesen auch hier nach. Denn weitere Workshops sind im Sommer geplant. Weitere Informationen dazu folgen. Bis dahin gilt der Dank beiden Vereinen, die mit ihrer regen Teilnahme und Organisation im Hintergrund zum Erfolg dieser Maßanahme beitragen.








