Nachrichten aus Hamburgs ovaler Sportwelt

Aktuelles vom HHRV und seinen Vereinen

Verband 26.01.2026

HH 7s: Sei mittendrin statt nur dabei!

Rugby Deutschland sucht Volunteers

Die Vorbereitungen auf die vierten Hamburg 7s sind angelaufen. Dieses Jahr steigt die ovale Sommerparty vom 3. bis 5. Juli. Und ihr könnt dazu beitragen, dass auch die vierte Auflage dieses EM-Tuniers auf und neben dem Platz im Sportpark Steinwiesenweg wieder ein Erfolg wird. Denn Rugby Deutschland sucht erneut Volunteers für verschiedene Aufgaben rund um die Veranstaltung in der Hansestadt.

Der Spitzenverband sucht Unterstützung für folgende Aufgaben:

  • Manschaftsbetreuung
  • Manschaftsservice im Sportpark Steinwiesenweg (Tunnel-Crew, Aufwärm-Crew, Umkleidekabinenservice)
  • Unterstützung Technische Zone (Rasenpflege, Assistent Technical Managament, Assistenz Technische Zone, SchiedsrichterInnenassistenz, Unterstützung Anti-Doping-Team)
  • Unterstützung TV-Übertragung
  • Unterstützung Ticketing. Merchandising & Zuschauendenbetreuung
  • Transport Mannschaften und Offizielle
  • Volunteer Center

Weitere Informationen und den Anmeldebogen findet ihr auf den Seiten von Rugby Deutschland. Der Hamburger Rugby-Verband freut sich auf die Zusammenarbeit mit euch!

Hamburg 7s

Verband 24.01.2026

"Lokale Unterstützung außergewöhnlich stark"

"Super Week": Joshua Ferreira im Interview

Der Hamburger Rugby-Verband ist vom 4. bis 8. März in der Rugby-Arena Stadtpark Gastgeber für die "Super Week" und den "Super Saturday" von World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland. Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort über den eutschen Spizenverband online möglich. Daher hat sich der HHRV die Zeit genommen, sich mit Joshua Ferreira, seines Zeichens T&E Manager bei Rugby Deutschland, über die Inhalte und Ziele der "Super Week" sowie über den "Super Saturday" als Höhepunkt der gesamten Veranstaltung für Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating zu unterhalten.

Hamburger Rugby-Verband (HHRV): Du bist Training and Education Manager von Rugby Deutschland. Was sind in dieser Funktion deine Aufgaben im Spitzenverband und für den ovalen Sport hierzulande?

Joshua Ferreira: Ich bin bei Rugby Deutschland für die Entwicklung und Koordination der Education Programmes für Coaches, medizinisches Personal, Referees und Educators verantwortlich. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit World Rugby, Rugby Europe, den Landesverbänden sowie Rugby Deutschland, um bundesweit einheitlich hohe Standards sicherzustellen.

HHRV: World Rugby, Rugby Europe und Rugby Deutschland veranstalten die „Super Week“ in Hamburg. Erläutere bitte das Konzept hinter dem Kursangebot.

Ferreira: Die Grundidee ist es, mehrere World Rugby Education Courses an einem Ort und innerhalb einer Woche zu bündeln. Unser Ziel ist es, möglichst viele Bereiche der Rugby Education gleichzeitig weiterzuentwickeln – die Super Week bietet uns dafür den idealen Rahmen. Über dieses Konzept haben wir erstmals Anfang 2024 gesprochen, daher freue ich mich sehr, diese Maßnahme nun in Deutschland umsetzen und anbieten zu können.

Durch das Zusammenführen aller Rugby-Bereiche entsteht Raum zum Lernen, zum Austausch und zur Vernetzung, während wir gleichzeitig die internationalen Educators und Ressourcen von World Rugby und Rugby Europe effizient nutzen können.

HHRV: Für wen ist diese Maßnahme ausgeschrieben und was erwartet die Teilnehmenden am Wochen Höhepunkt, dem „Super Saturday“?

Ferreira: Das intensive Programm richtet sich in erster Linie an den Aufbau und die Weiterentwicklung unseres World Rugby Educator- und Trainer-Teams. Im Verlauf der Woche werden vier zentrale Bereiche abgedeckt: Coaching, Strength and Conditioning, Player Welfare (Medical) sowie Match Officiating. Der „Super Saturday“ bildet den Höhepunkt der Woche: Neue Educators leiten hier erstmals ihre Level 1 Courses – unterstützt durch das internationale Education Team.

Diese Level 1 Courses (L1 Coaching, L1 Strength and Conditioning (Jugend), L1 Match Official, und L1 FAIR (First Aid in Rugby)) sind offen für alle, die sich im Rugby engagieren möchten. Dass alle vier Kurse gleichzeitig an einem Standort stattfinden, macht den "Super Saturday" zu einer besonderen Gelegenheit, neue Menschen für unsere Rugby-Community zu gewinnen.

HHRV: Welche Erwartungen hast du an die „Super Week“ und den „Super Saturday“ in der Hansestadt für den Rugbysport in Deutschland?

Ferreira: Ich hoffe, dass die "Super Week" die Education-Strukturen stärkt und die Zusammenarbeit im deutschen Rugby weiter verbessert. Mein Ziel ist es, dass jede Region über die notwendigen Werkzeuge verfügt, um erfolgreich arbeiten zu können. Aus der Education-Sicht wünsche ich mir, dass Vereine und Verbände in Deutschland nach dieser Maßnahme in allen Bereichen gut aufgestellt sind und wir langfristig weitgehend selbstständig agieren können. Gleichzeitig bietet die "Super Week" die Chance, Menschen zu inspirieren und neue Impulse für die Arbeit in Vereinen und Regionen zu setzen.

HHRV: Was hat den Ausschlag für den Hamburger Rugby-Verband als Kooperationspartner sowie die Hansestadt als Veranstaltungsort für diese Veranstaltung gegeben?

Ferreira: Hamburg bietet hervorragende Rahmenbedingungen, nicht zuletzt durch die jüngsten Modernisierungen der Rugby-Arena Stadtpark, der Heimat des Hamburger Rugby-Verbandes. Die lokale Unterstützung war von Beginn an außergewöhnlich stark. Ich kann klar sagen, dass die "Super Week" ohne die große Unterstützung durch den HHRV-Vorsitzenden Nils Zurawski in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Darüber hinaus ist Hamburg eine internationale Stadt mit einer starken Tradition in der Ausrichtung hochklassiger Rugby-Veranstaltungen.

HHRV: Zum Abschluss ein kurzer Ausblick auf die nächste hochklassige internationale Rugbyveranstaltung in der Hansestadt: In welcher Funktion werden wir dich bei den Hamburg 7s am ersten Juliwochenende im Sportpark Steinwiesenweg wiedersehen?

Ferreira: Ich bin nach wie vor als Referee aktiv. In den vergangenen Jahren war ich Teil des Officiating Teams, und ich hoffe sehr, auch in diesem Jahr wieder in dieser Funktion dabei zu sein.

Foto: Rugby Deutschland

HHRV-News

Verband 22.01.2026

Auszeichnung für ovales Autismus-Projekt

Werner-Otto-Preis für HHRV-Partner

Ausgezeichnetes ovales Projekt. Die Alexander-Otto-Sportstiftung hat den Autismus Hamburg e.V. um Antje Horn-Engeln für sein Rugbyangebot für Kinder im Autismusspektrum in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Rugby-Verband mit dem diesjährigen renommierten Werner-Otto-Preis ausgezeichnet. Preisgeld: 15.000 Euro. Eine ganz wunderbare Anerkennung für die bisher geleistete tolle Arbeit mit und an dem ovalen Leder.

Geboren ist die Idee während der Premiere der Hamburg 7s als Torge-Christian Wittke im Sportpark Steinwiesenweg seinen Verein Herzschläger aus Hannover vorstellte. Die Initialzündung für das wenige Monate später im April 2024 gestarte und nun ausgezeichnete Projekt in Hamburg. Neben Spaß an Spiel, Sport und Bewegung, soll das Training die Teilnehmenden auch dabei unterstützen, sich selbstbewußt an neue Aufgaben heranzuwagen, um Grenzen zu überwinden. Ein klar strukturierter Trainingsablauf gibt den Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren dabei Sicherheit, Orientierung und Selbstvertrauen. Durch das Rugbytraining erfahren die Kinder eine Gruppenerfahrungen ohne Angst, Ausschluss und Mobbing. Zudem strärken die Jungen und Mädchen durch das ovale Spiel ihr Selbstvertrauen und finden so nach längerer Abstinenz wieder den Weg zurück in den Schulunterricht. Das Trainerteam um HHRV-Trainer Paul McGuigan begleitet die Kinder daher mit großer Sensibilität und Professionalität.

"Ich freue mich sehr über diesen Preis. Viele Menschen sind zusammen gekommen, um dieses Projekt zu verwirklichen", erläutert McGuigan. Der Autismus Hamburg e.V. um Antje Horn-Engeln und Carmen Gauf leiste für die betroffenen Familieneine enorm und sehr wichtige Arbeit. "Franzi Schweinfest und Nele Hübner unterstützen mich zudem beim Training mit den zwölf Kindern fabelhaft, sodass wir das Vertrauen, dass uns die Eltern und Kinder entgegenbrinen, zurückgeben und das Projekt mit leben erfüllen können." Ein großer Dank gebühre dabei auch Marcus Neumann vom THC Horn-Hamm, die für das Projekt eine geeignete Trainingsfläche zur Verfügung stellen. "Ich freue mich wahnsinnig über den Preis. Das ist der absolute Hammer für den Autismus Hamburg e.V. Dass wir dabei helfen konnten, dieses Projekt aus der Taufe zu heben, ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und der Arbeit von Paul Mcguigan, der mit den Kindern seit zwei Jahren trainiert", fügt der HHRV-Vorsitzende Nils Zurawski an.

Mit dem Preisgeld soll nun eine zweite Trainingsgruppe gegründet werden. "Der Preis ist nicht nur eine tolle Anerkennung unserer Arbeit, sondern ermöglicht uns, das Rugby-Projekt fortzusetzen und womöglich das Angebot für jüngere Kinder zu erweitern", betont Carmen Gauf, stellvertretende Geschäftsführerin des Autismus Hamburg e.V. Denn Sport verbinde auch autistische Menschen.

Die Alexander-Otto-Sportdtiftung fördert dabei nicht zum ersten Mal ovale Projekte. So hat der HHRV ebenfalls für sein stets wachsendes Schulprojekt sowie der FC St. Pauli für die Förderung von Mädchen und Frauen als Spielerinnen und Trainerinnen bereits finanzielle Unterstützung erhalten. Daher geht maximaler Dank an die Alexander-Otto-Sportstiftung sowie an die Jury des Werner-Otto-Preises. So kann der Hamburger Rugbysport nicht nur sportlich auf dem Feld wachsen, sondern auch seinen sozialen Ansprüchen abseits des Feldes ganz im Sinne der Kernwerte dieses Sports immer intensiver bedienen. Dabei ist es großartig zu sehen, wie dieses breite ehrenamtliche Engagement honoriert wird.

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